Diabetes Symptome Typ 1 und Typ 2

Bei Diabetes Typ I treten meist recht kurzfristig und heftig die ersten Diabetes Symptome auf. Folgende Symptome sind charakteristisch:

– Häufiger Harndrang
– starker Durst aufgrund des Flüssigkeitsverlustes
– Leistungsabfall verbunden mit Schwächegefühl
– Gewichtsverlust

Bei Diabetes Typ 2 treten folgende Symptome auf:

– häufiges Durstgefühl
– nächtlicher Harndrang
– Kraftlosigkeit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen
– Schwindelanfälle, Übelkeit, Muskelkrämpfe
– Juckreiz
– Erhöhte Infektanfälligkeit z. B. Haut u. Harnwege

Sobald eines oder mehrere dieser Symptome plötzlich öfter oder in auffälliger Weise auftreten, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Über eine Blutuntersuchung, die nüchtern zu erfolgen hat, kann Diabetes diagnostiziert werden, aber auch mit einfachen Urinstrips, die in jeder Apotheke erhältlich sind. Sollte sich hier ein positives Ergebnis herausstellen, muss ein Bluttest gemacht werden. Mit modernen Geräten reicht ein einziger Tropfen.

Leider kann Diabetes auch Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Folgende Symptome weisen darauf hin:

– plötzliche Verschlechterung der Sehfähigkeit
– schlecht verheilende oder nässende Wunden vor allem im Beinbereich
– Kribbeln und Gefühlsbeeinträchtigung in den Beinen
– Brustschmerzen

Sobald in auffälliger Weise ein oder mehrere dieser Symptome auftreten muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Vor allem bei den Brustschmerzen, da diese auf eine Herzerkrankung hinweisen können.

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die bei etwa 90 % aller Betroffenen bereits in jungen Jahren auftritt. Dabei zerstören im Blut nachweisbare Antikörper eigenes Zellgewebe in der Bauchspeicheldrüse. Dies ist fatal, da diese Zellen Insulin produzieren sollen, das für den Zuckerstoffwechsel im Körper verantwortlich ist.

Die Gründe für den Ausbruch von Diabetes Typ 1 sind nicht vollständig geklärt. Es können Parasiten, Viren, Bakterien oder Vorerkrankungen sein.

Eine interessante Theorie besagt, dass Diabetes durch das Vorhandensein eines Parasiten namens Eurytrema pancreaticum begünstigt wird. Dieser, zusammen mit dem Hepatitis-A Virus und Methanol (geringste Mengen) könnte also diese Krankheit mit verursachen. Obwohl diese Theorie bislang nicht bewiesen ist, kann es ja nicht schaden, sich auf das Vorhandensein einer dieser theoretischen “Begünstiger” untersuchen zu lassen und sich gegebenenfalls davon zu befreien. Mehr Informationen hierzu finden Sie in den Büchern von Frau Hulda Clark – wirklich empfehlenswert.

Was genau ist Diabetes? Mit Diabetes bezeichnet man eine Krankheit, die man umgangssprachlich Zuckerkrankheit nennt. Es handelt sich um eine Stoffwechsel Erkrankung. Die Bauchspeicheldrüse kann nicht genügend Insulin produzieren, das den Zuckerhaushalt im Blut reguliert und für den Zuckerstoffwechsel verantwortlich ist.

Offiziell gibt es 2 Arten Diabetes. Typ I, der krankheitsbedingt ist und Diabetes Typ II der altersbedingt ist.

Bei Diabetes Typ II verläuft die Erkrankung meist jahrelang im Verborgenen und wird oft nur durch Zufall im Rahmen einer routinemäßigen ärztlichen Untersuchung entdeckt oder gar erst durch das Auftreten von ersten Folgeschäden. Die klassischen Anfangssymptome sind zunächst ein vermehrtes Durstgefühl sowie entsprechendes Wasserlassen wie auch unerklärliche Gewichstveränderungen.

Weiters kommt es zu Heißhunger und einem Einbruch der Leistungsfähigkeit. Die genauen Vorgänge bei der Verstoffwechselung von Zucker bzw. Glucose im Körper ist eine Wissenschaft für sich und kann an dieser Stelle nicht näher erläutert werden. Jedoch ist Zucker einer der Brennstoffe des Körpers, und wird vor allem dann benötigt, wenn erhöhte Leistung körperlich oder geistig verlangt wird.

Typische Diabetes Symptome sind auch diverse Hautprobleme wie Kribbeln und Ameisenlaufen, aber auch das plötzliche Wundwerden verschiedener Körperpartieen, sowie das schlechte Abheilen von Wunden, die Bildung von Furunkeln aber auch diffuser Kopfschmerz. Sehstörungen runden diese Symptome des Unwohlseins ab. Ein großes Problem ist, dass die Symptome nicht gleichzeitig auftreten und je nach Situation oft mit anderen Krankheiten wie Grippe oder ähnlichen verwechselt werden. Es hat schon Fälle gegeben, daß Erkrankte einen alkoholisierten Mundgeruch entwickelt haben, den Ärzte dann fälschlicherweise als Alkoholismus abgetan haben.

Ein Symptom welches auf jeden Fall immer Auftritt ist der Durst, verbunden mit übermäßigem Wasserlassen. Dieses Diabetes Symptom hängt damit zusammen, dass der Körper bei einer Diabeteserkrankung versucht, den überschüssigen Zucker im Blut loszuwerden, was der Körper mithilfe der Nieren erledigt. Zucker wird ab einem Blutzuckerspiegel von 160 mg/dl über den Harn ausgeschieden. Das ist natürlich auch der Grund für das vermehrte Wasserlassen; denn wer viel trinkt, der muss auch häufiger auf Toilette.

Die unerklärliche Gewichtsabnahme hängt damit zusammen, dass viel Zucker über den Urin ausgeschieden wird und dem Körper als Nährstoff fehlt. Hierdurch kann es zum Fettabbau und sogar auch zum Muskelabbau kommen. Dabei kann sich der Betroffene ein weiteres Diabetes Symptom – den Heißhunger – wiederum nicht erklären. Dies hängt wieder mit dem Nährstoffmangel zusammen. Dabei nimmt der Betroffene selbst dann, wenn er dem Heißhunger nachgibt, ab. Aufgrund der fehlenden Nährstoffe sind dann weitere Symptome zu befürchten.

Aber Achtung, Diabetes Symptome können auch auf eine Schilddrüsenerkrankung hinweisen, da die Schilddrüse mit Ihren Hormonen auch einen Teil der Bauchspeicheldrüse steuert. Die anderen Symptome begründen sich mit einer Über- oder Unterversorgung diverser Organe mit Zucker.

Es ist wichtig zu wissen, daß all diese Symptome auch auf andere, teils lebensbedrohliche Krankheiten hinweisen können.

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